Die dritte Staffel von "Game of Thrones" ist in England in einer luxuriösen Box erschienen (über amazon.uk). Die Serie basiert auf der Buch-Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" von George R.R. Martin, der noch kein Ende der Geschichte geschrieben hat.
Darum geht's: In der epischen Fantasy-Serie des US-Kabelsenders HBO streiten zwei Dynastien (Die Starks und die Lannisters) um den sogenannten Eisernen Thron, dessen Kontrolle allein das Überleben im kommenden Winter sichern kann - ein Winter, wie es heißt, der mehrere Jahrzehnte andauern wird.
Was taugt die Serie? In "Game of Thrones" trifft Mittelerde auf Shakespeare. Angesiedelt in einer mittelalterlichen Fantasywelt, in der es Zauberer, Drachen und Zombies gibt, werden Ränke geschmiedet und Machtspiele zelebriert. Die Dialoge überwiegen. Wie in einer Seifenoper kommen Liebe und Sex auch nicht zu kurz. Diese Mischung ist sehr reizvoll. Die Macher spielen oft mit den Erwartungen der Zuschauer. Die Schönen sind allesamt böse, die Hässlichen die besseren Menschen.
Lieblings-Erzählstrang: Die "Mutter der Drachen" bereitet ihre Rückkehr auf den Eisernen Thron vor.
Beste Folge: "Die Bluthochzeit" (9). In "Sons of Anarchy" wurden in der letzten Staffel Hauptdarsteller rigoros dezimiert. Mit welcher Heimtücke hier allerdings Figuren geopfert werden, ist schockierend - gut. *****
Sonntag, 30. März 2014
Samstag, 8. März 2014
Berühmte Zitate
"Man geht nicht bloß ins Kino, um sich Filme anzusehen. Man geht vielmehr ins Kino, um mit 200 Menschen zu lachen und zu weinen.“ (John Naisbitt)
Dienstag, 4. März 2014
Schamlos in Chicago - "Shameless" (Staffel 1)
Episoden aus dem Leben einer White-Trash-Familie in Chicago. Mal komisch, mal traurig. Man kann darüber streiten, ob das alles realistisch ist. Aber die Serie hat ein großes Herz und die Darsteller gefallen mir besser als im britischen Original. Doch, das US-Remake macht Sinn und Lust auf mehr aus dem Leben der Gallaghers.William H. Macy als Vater Frank ist eine Wucht. Ich bleibe am Ball. ****
Oscar 2014: Sklavendrama „12 Years a Slave" räumt ab - und das zu Recht
Gewinner:
Bester
Film: „12 Years a Slave“
Regie: Alfonso Cuarón („Gravity“)
Hauptdarsteller: Matthew McConaughey („Dallas
Buyers Club“)
Hauptdarstellerin: Cate Blanchett
(„Blue Jasmine“)
Nebendarstellerin: Lupita Nyong'o („12 Years a
Slave“)
Nebendarsteller: Jared Leto („Dallas Buyers
Club“)
Nicht-englischsprachiger Film: „La
Grande Bellezza - Die große Schönheit“
Kamera: Emmanuel Lubezki („Gravity“)
Original-Drehbuch: Spike Jonze („Her“)
Adaptiertes Drehbuch: John Ridley („12 Years a
Slave“)
Schnitt: Alfonso Cuarón and Mark Sanger
(„Gravity“)
Filmmusik: Steven
Price („Gravity“)
Filmsong: „Let It Go“
von Kristen Anderson-Lopez and Robert Lopez („Die Eiskönigin - Völlig
unverfroren“)
Produktionsdesign:
Catherine Martin und Beverley Dunn („Der große Gatsby“)
Tonschnitt: Glenn Freemantle („Gravity“)
Tonmischung: Skip Lievsay, Niv Adiri,
Christopher Benstead und Chris Munro („Gravity“)
Spezialeffekte: Tim Webber, Chris Lawrence, David
Shirk und Neil Corbould („Gravity“)
Animationsfilm: „Die Eiskönigin -
Völlig unverfroren“
Animations-Kurzfilm: „Mr. Hublot“
Dokumentarfilm: „20 Feet from Stardom“
Dokumentar-Kurzfilm: „The Lady in Number 6:
Music Saved My Life“
Make-up/Frisur: Adruitha Lee und Robin Mathews
(„Dallas Buyers Club“)
Kostümdesign: Catherine Martin („Der
große Gatsby“) - Kurzfilm: „Helium“
Montag, 24. Februar 2014
"12 Years a Slave" - Drama erzählt vom Wert der Freiheit
Regisseur Steve McQueen, selbst ein Farbiger, bleibt auf dem Boden der Tatsachen. "12 Years a Slave" erzählt die wahre Geschichte eines freien Afro-Amerikaners, der in New York Mitte des des 19.Jahrhunderts entführt und als Sklave in die Südstaaten verkauft wird. Für Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) bedeutet das, sich in das servile, demütige Sklavenleben einzufügen, aber ohne seine Würde zu verlieren. Er möchte unbedingt seine Familie wiedersehen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Drama, das den Zuschauer das ein oder andere Mal bis ins Mark erschüttert, einen Oscar in der Kategorie Bester Film bekommt. Allerdings: Es ist kein Alibi-Oscar. Weil: Einerseits kenne ich keinen Film dieses Genres, der mit einer solchen Intensität aus der Perspektive des Protagonisten erzählt wird. Andererseits regt "12 Years a Slave" zu einer Reflexion über den Wert von Freiheit und Lebenszeit an - in unserer heutigen Zeit, in der Arbeitsverdichtung die Menschen zu Sklaven in ihren oft schlecht bezahlten Jobs macht. *****
René Erdbrügger
Sonntag, 23. Februar 2014
"American Hustle":Gaunerkomödie mit dem gewissen Etwas
*****
René Erdbrügger
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